M42 (Orionnebel)

M 42, der Orionnebel, ist eines der nächsten und aktivsten Sternentstehungsgebiete der Milchstraße.

Er liegt etwa 1.267–1.350 Lichtjahre entfernt, ist rund 1° groß, besitzt die berühmte Trapezium‑Sternengruppe im Zentrum und zeigt intensive Emissionslinien typischer H‑II‑Regionen.

annotierte Vesion

M42, Orionnebel

  • Emissions- und Reflexionsnebel im Sternbild Orion
  • Katalognummern: M 42, NGC 1976
  • Sichtbar mit bloßem Auge als „fuzzy star“ im Schwert des Orion
  • Teil des Orion-Molekülwolkenkomplexes (OMC‑1)
  • Entfernung: 1.267 ± 5 Lichtjahre (andere Messungen: ~1.350 Lj)
  • Winkelausdehnung: ca. 65′ × 60′ (~1°)
  • Physischer Durchmesser: ~24–25 Lichtjahre

  • EQ6-R Pro in Gartensternwarte
  • GSO 8“ Rc (200/1624 mm, kein Guiding
  • ZwoASI1600MM Pro, -15oC, gain 76, offset 50
  • Astronomik DeepSky L2 Filter 1.25“ (102X30s)
  • keine Flats etc
  • Nina, APP, PI, Affinity Photo

Bei Verwendung von kurzen Belichtungszeiten konnte ich zum ersten Mal das legendäre Trapez sehen. Diese Trapezsterne, die den quasi Nebel erleuchten, sind aber dermaßen hell, dass man die Sterne nur ganz schwach stretchen konnte. Von den bekannten zusätzlichen Sternen e und f (s. Inset) kann man evtl. f ganz schwach sehen.

  • Hauptionisationsquelle: θ¹ Orionis C
  • UV‑Strahlung dieser Sterne erzeugt die H‑II‑Region und formt die Gasstrukturen

Vier massive junge Sterne (O- und B‑Typ) im Zentrum bilden das legendäre „Trapezium“ (s. auch Inset oben links)

  • EQ6-R Pro in Gartensternwarte
  • GSO 8“ Rc (200/1624 mm, kein Guiding
  • ZwoASI1600MM Pro, -15oC, gain 76, offset 50
  • Astronomik DeepSky L2 Filter 1.25“ (102X30s)
  • keine Flats etc
  • Nina, APP, PI, Affinity Photo