
AUFNAHMEDATEN
- EQ6-R Pro in Gartensternwarte (Linie)
- GSO RC8 (200/1624 mm), EQ6-R Pro, TSGPU, gioding Svbony 60/200 mm Zwo 120 MM
- Zwo ASI 533 McPro, (RCB 39x90s), L-extreme 23x300s, 2.9 h
- N.i.n.a., PHD2, APP, Affinity Photo
- Aufnahmedaten: Nordwest-Mecklenburg, Dorflage: Bortle 3-4: 03. u. 10.08.2022
Messier 27, der Hantelnebel, ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Vulpecula und zählt zu den hellsten und am leichtesten zugänglichen Objekten seiner Klasse. Er entstand, als ein sonnenähnlicher Stern vor rund 8 000 bis 14 000 Jahren seine äußeren Hüllen abwarf und ein extrem heißer Weißer Zwerg zurückblieb, dessen intensive UV‑Strahlung das abgestoßene Gas zum Leuchten anregt. Der Nebel liegt in einer Entfernung von etwa 1 250 bis 1 360 Lichtjahren und besitzt eine scheinbare Helligkeit von 7,4 bis 7,5 mag, wodurch er bereits in kleinen Teleskopen sichtbar wird. Seine Winkelausdehnung beträgt rund 8 × 5,7 Bogenminuten, was einem realen Durchmesser von etwa 3 Lichtjahren entspricht. Die charakteristische bipolare Form mit zwei hellen, türkisfarbenen Lappen entsteht durch die starke [O III]‑Emission, während die rötlichen äußeren Bereiche überwiegend Hα‑Strahlung zeigen. Die Gasexpansion verläuft mit etwa 30–31 km/s, und im äußeren Halo lassen sich schwache, filamentartige Strukturen erkennen, die auf frühere, unregelmäßige Massenverlustraten des Vorläufersterns hinweisen. Der zentrale Weiße Zwerg besitzt eine Masse von rund 0,56 Sonnenmassen, eine Temperatur von über 100 000 K und eine visuelle Helligkeit von etwa 14 mag. Astrophysikalisch ist M27 bedeutsam, weil er ein komplexes Zusammenspiel aus bipolarer Geometrie, variabler Massenabgabe und Ionisationszonen zeigt, das die späten Entwicklungsphasen sonnenähnlicher Sterne exemplarisch widerspiegelt.
Quellen: NASA/IPAC; SIMBAD; HST/ESA Archivdaten; O’Dell et al. (2002); Kaler (1983).
Mit Dualschmalbandfiltern sieht man Strukturen im äußeren Halo besser, darunter auch Schockfronten außerhalb („Faint Outer Halo“), die man hier unten und rechts oben sehen kann. In Langzeitaufnahmen würden man eine viel ausgedehnteren Halo sehen können.


- EQ6-R in Gartensternwarte, guiding 80/240 mm Zwo ASI 120MM-s
- GSO RC8 1624 mm
- Zwo ASI 533 MC Pro, gain 101, -10oC
- Astronomik L2 (39x90s), L-extreme (23x300s), gesamt 2.9 h
- Nina, PHD2, APP, PI, Affinity Photo 2
- 50 flats, darkflats, 10 darks
- Aufnahmedatum: 10.08.2022
annotierte Version

Hier ein Bild mit einen 10“ f4 Newton und einer Mono-Kamera:

AUFNAHMEDATEN
- EQ6-R Pro in Gartensternwarte, guiding SvBony 60/240 mm ZwoAsi220mini PHD2
- TS Photon 10“ f4 Newton 256/1016 mm
- Touptek APT3CMOS 2600kma, gain 100 offset 100, -5oC
- Astrodon LRGB 50 mm (67:67:50:50*60s), Ha OIII (31:38*300s), gesamt 9.6 h
- 50flats, darkflat, 100darks
- Nina, APP, PI, Affinity Photo V3 by Canva
- Aufnahmezeitpunkt: 07.-14.08.2026 Dorflage Mecklenburg-Vorpommern Bortle 3-4

